SCSC International GmbH
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  • Im Kapitel 5 (Personal) sind durch das geänderte LuftSiG einige Änderungen hinzugekommen. So wird besonders auf die Frist zur Erlangung der Zuverlässigkeitsüberprüfung nach § 7 Abs. 1 LuftSiG hingewiesen. Ab dem 04.03.2018 dürfen nur noch Personen unbegleiteten Zugang zu luftsicherheitsrelevanten Bereichen haben, die eine positive Überprüfung nach § 7 Abs. 1 LuftSiG haben. Die beschäftigungsbezogene Überprüfung läuft zu diesem Datum aus. Dies gilt auch für Bestandspersonal (tätig bereits vor dem 29.04.2010).
  • In Kapitel 5.2. wurden nun erstmals auch computergestützte Schulungen (cbt/wbt) als zulässiges Mittel genannt.
  • Ein besonderes Augenmerk wird im Kapitel 6.1. auf die Identifizierbarkeit gelegt. So sind jetzt auch detaillierte Informationen zur Datenverarbeitung und Datenspeicherung gefordert. Auch ist darzulegen, zu welchem Zeitpunkt und durch wen der Versandweg festgelegt wird.
  • Das Kapitel 6.2 wurde umbenannt: Aus „Abfertigung“ wurde „Verpackung“.
  • Erstmalig wird nun im Kapitel 6.4. ausführlich auf das Thema „KEP-Dienstleister“ eingegangen. Die Sendungen sind als „unsicher“ zu kennzeichnen, wenn sie nicht den gleichen Prozess wie sichere Luftfracht durchlaufen, die mit „klassischen“ Luftfrachtspediteuren befördert werden soll.
  • Auch wird hier erstmalig abgefragt, wie Sendungen mit der Frankatur EXW und FCA abgewickelt werden. Den Sinn dieser Maßnahme werden wir beim LBA erfragen und Sie entsprechend informieren.
  • Durch das bereits oben genannte geänderte LuftSiG ist auch die behördliche Zulassung der Transporteure im bVSP aufgenommen worden. Hier wird nun in Kapitel 6.4.2 abgefragt, welche Transporteure Sie einsetzen. Bis zum Ende der Übergangsfrist (04.03.2018) können weiterhin alle Transporteure mittels Transporteurserklärung anerkannt werden. Nach diesem Datum gilt dies nur für Transporteure, die ihren Sitz nicht in Deutschland haben.
  • Um sicherzustellen, dass unsichere Sendungen einer Kontrolle zugeführt werden, muss der bekannte Versender nun nicht nur in den Begleitdokumenten den Status „unsicher“ angeben, sondern auch bereits auf dem Abholauftrag ist dies zu vermerken.

Das LBA hat aktuell keinerlei Angaben dazu gemacht, wann Sie Ihr bVSP auf die aktuelle Version umschreiben müssen, wir gehen davon aus, dass dies nur im Falle einer Revision erforderlich ist.

Für eventuelle Rückfragen steht Ihnen das Team der SCSC gerne zur Verfügung.


 

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